Welche Bettdecken- und Kissengröße du wirklich brauchst
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Welche Bettdecken- und Kissengröße du wirklich brauchst

S Schafgut Home · 06.09.2026 · 3 Min Lesezeit

Die häufigste Fehlbestellung ist nicht die falsche Farbe, sondern die falsche Größe. Eine zu knappe Decke zieht beim Drehen Luft herein, und genau davon wacht man auf.

Die Kurzantwort

Für eine Person im Einzelbett 135x200, ab 1,85 Meter Körpergröße oder unruhigem Schlaf 155x220. Im Doppelbett zwei getrennte Decken statt einer großen. Beim Kissen entscheidet die Schlafposition, nicht die Bettgröße.

Kurz gefasst
  • Länge: Körpergröße plus 20 bis 30 Zentimeter
  • Breite: 155 statt 135, wenn du dich viel drehst
  • Doppelbett: zwei Decken lösen drei Probleme auf einmal
  • Kissen: Seitenschläfer brauchen mehr Höhe als Rückenschläfer

Wenn dein Bett eine Sondergröße hat oder du eine Überlänge-Matratze nutzt, hilft dir keine Faustregel. Dann miss nach und schreib uns die Maße, das geht schneller als raten.

Die Bettdecke, zwei Maße entscheiden

Die Länge richtet sich nach dir, nicht nach dem Bett. Bei 1,75 Meter reichen 200 Zentimeter, ab 1,85 Meter werden 220 spürbar angenehmer, weil die Füße nicht mehr herausschauen.

Bei der Breite kommt es auf deinen Schlafstil an. Wer ruhig auf dem Rücken schläft, kommt mit 135 Zentimetern aus. Wer sich viel dreht, sollte zu 155 greifen.

Der Denkfehler im Doppelbett

Eine große Decke für zwei Personen klingt gemütlich, führt aber zu drei Problemen: Der eine friert, während dem anderen zu warm ist. Bei jeder Drehung zieht Luft herein. Und beim Waschen belegt ein einziges Riesenteil die ganze Maschine.

Zwei Decken lösen das. Jeder wählt seine Größe und sein Wärmeempfinden. Genau deshalb enthält unser Vorteils-Set für zwei Personen zwei einzelne Decken und nicht eine große.

Das Kissen richtet sich nach deiner Schlafposition

  • Seitenschläfer brauchen mehr Höhe, damit der Nacken gerade bleibt. 40x80 mit voller Füllung oder 50x70 funktionieren gut.
  • Rückenschläfer kommen mit einem flacheren Kissen besser zurecht.
  • Bauchschläfer brauchen am wenigsten Höhe.
  • 80x80 ist das klassische deutsche Format, bietet viel Fläche, drückt den Kopf aber nach vorn, wenn es zu voll ist.

So gehst du beim Messen vor

  1. Miss deine Körpergröße und rechne 20 bis 30 Zentimeter dazu. Das ist deine Deckenlänge.
  2. Beobachte dich zwei Nächte: Drehst du dich viel? Dann 155 statt 135 in der Breite.
  3. Miss die Matratze für den Matratzenschoner, nicht den Bettrahmen. Bei uns beginnt die Auswahl bei 180x200.
  4. Bestimme deine Hauptschlafposition und wähle danach die Kissengröße.
  5. Im Zweifel die größere Variante nehmen.
Aus der Praxis

Leg dir das Maßband einmal quer über das gemachte Bett und lass es links und rechts herunterhängen. Was auf beiden Seiten übersteht, ist genau der Puffer, der dich nachts vor Zugluft schützt.

Checkliste

  • Körpergröße plus 20 bis 30 Zentimeter notiert
  • Entschieden: eine große oder zwei einzelne Decken
  • Matratzenmaß für den Schoner gemessen
  • Schlafposition bestimmt für die Kissengröße
  • Im Zweifel die größere Variante gewählt

Und falls es doch nicht passt: Du hast 30 Tage Zeit, das in Ruhe herauszufinden.

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